Playing the Bagpipes

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Method by Bernard Boulanger

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ISBN: 978-3-927240-70-4 Artikelnummer: BOE Kategorie:

Beschreibung

Dieses Lehrbuch in englischer Sprache entstand in Kooperation mit der English Bagpipe Society. Englische Übersetzung des Lehrbuchs: Dt. Ausgabe ISBN 3-927240-59-1, mit Übungs-CD.

Die Dudelsack-Szene musste lange auf ein umfassendes Lehrbuch für diese inzwischen in vielen Teilen Europas verbreiteten Dudelsäcke warten. Mit ihrer typisch französischen Griffweise sind sie – neben dem Highland Bagpipe – die wohl populärste Art von Dudelsäcken!

Die musikalische Bandbreite dieser Instrumente geht weit über die Möglichkeiten anderer Dudelsacktypen hinaus. Durch ihren großen Tonumfang und ihre chromatischen Töne eröffnen sie dem Musiker ein großes Spektrum an musikalischem Ausdruck. Vor allem in der (Folk-)Tanzszene sind sie heute praktisch allgegenwärtig.

Im ersten Teil des Tutorials werden alle grundlegenden Spieltechniken in leicht verständlicher Form beschrieben. Eine große Anzahl von Übungen bietet dem Schüler reichlich Gelegenheit, das Gelernte zu üben. Die in diesem Buch verwendeten Melodien sind so ausgewählt, dass sie dem aktuellen Schwierigkeitsgrad entsprechen. Sie sind bewusst nicht einem Standardrepertoire entnommen, sondern geben dem Musiker genau das, was er braucht, um sich ein individuelles Repertoire aufzubauen und aufzuführen.

Die dem Buch beiliegende CD enthält 99 Übungen und veranschaulicht die im ersten Teil vorgestellte Theorie mit sorgfältig aufgenommenen Beispielen.

Im zweiten Teil des Lehrbuchs geht der Autor über die üblichen Verzierungstechniken hinaus und erklärt detailliert, wie man die bekannten schottischen Vorschlagsnoten auf diesem Dudelsacktyp reproduziert.

Das Buch ist so konzipiert, dass es sich sowohl für das Selbststudium als auch für den Einsatz in Kursen und im regelmäßigen Unterricht mit einem Lehrer eignet. Es wurde in engem Kontakt mit erfahrenen Musikern, Musiklehrern und Instrumentenbauern geschrieben. Seine durchdachte Systematik hat sich seit Jahren in Boulangers praktischer Arbeit bewährt.

Das Buch ist auch in deutscher und französischer Sprache erhältlich.

Über die “halbgeschlossene” Griffweise: Vor etwa 25 Jahren begannen Instrumentenbauer in ganz Europa, darunter z.B. Remy Dubois in Belgien und Bernard Blanc in Frankreich, wieder Dudelsäcke mit halbgeschlossener französischer Griffweise zu bauen. Trotz ihrer vielen verschiedenen Namen wie “Cornemuse”, “Bechonnet”, “Cornemuse du Centre”, “Schäferpfeife” oder “flämischer Dudelsack” sind sie immer mit demselben Typ von Spielpfeife ausgestattet, die in der Regel auf G/C gestimmt ist.

Diese anspruchsvollen Instrumente bieten den Musikern einen grundsätzlich chromatischen Tonumfang von 1 1/2 Oktaven und eine Klangfarbe, die sich gut mit dem Klang von Drehleier, Akkordeon und vielen anderen (Tanzmusik-)Instrumenten mischt. Die Variabilität ihrer Bauweise und ihr harmonischer, durchsetzungsfähiger Klang qualifizieren diese Dudelsäcke für viele Arten von Musik: Die Musik des Mittelalters klingt ebenso überzeugend wie traditionelle europäische Tanzmelodien, neue Kompositionen oder mehrstimmige Arrangements im Stil von Jürgen Obermeier. Dieser Dudelsacktyp ist häufig auf unseren CDs zu hören und wird in zahlreichen Musikkursen im In- und Ausland unterrichtet.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,640 kg
ISBN-13 978-3-927240-70-4
GTIN 9783927240704
Seiten 156
Format A4
Produktform Buch
Produktsprache Englisch

Vorwort

Nachdem ich auf über 200 Volkstänzen gespielt habe und auf einem Stuhl direkt neben Bernard Boulanger saß, kann ich Dir sagen, dass dieser Gentleman weiß, was er tut! Teuflisches Tempo unter einem samtenen Fingersatz… Ein Seitenblick; dunkel bei unnötiger Beschleunigung, funkelnd, wenn wir die Bourrées “on the fly” wechselten! Und von seinen Füßen ganz zu schweigen! Man muss sehen, wie seine Füße den Stücken Rhythmus geben, wenn er im Sitzen spielt, beeindruckend! Bernard war, bevor er zu diesem hervorragenden Dudelsack-Lehrer wurde, zunächst ein ausgezeichneter Tänzer, und das kann man spüren!

Bernard ist hartnäckig! Er arbeitet seit fast 15 Jahren an dieser Methode. Und um sicher zu sein, dass seine Lehrmethode funktioniert, hat er nicht nur ein staatliches Diplom für das Unterrichten traditioneller Musik erworben, sondern er hat ganz einfach von Grund auf eine Lernumgebung geschaffen: LA PIPOSA. Und in dieser Werkstatt für junge Musiker, in der fast 500 Schüler unterrichtet wurden, hat er Tag für Tag seine Methode getestet, verbessert, korrigiert und schließlich vervollständigt. Man muss sich heute nur ein Konzert von LA PIPOSA anhören, um sich seiner Leistungen wirklich bewusst zu werden.

Lange Zeit hatten die schottischen oder irischen Dudelsackspieler ihre Methode, und jetzt haben diejenigen, die einen Dudelsack des Typs “Zentralfrankreich” besitzen, ihre eigene… Die Lücke wurde geschlossen, und die mündliche Tradition wird nicht darunter leiden, da Bernard sowohl in seiner Methode als Musiker als auch auf den Seiten seines Buches großen Wert darauf legt, uns daran zu erinnern, dass es neben präzisen, kodifizierten und notwendigen Übungen nichts Besseres gibt, als sich an der Realität des Zusammenspiels mit anderen zu reiben…

Als treuer Begleiter von Lehrern, Veranstaltern, Studenten, Workshop-Teilnehmern und anderen Bläsern wird Bernard Boulangers Dudelsack-Methode, die das Ende dieses Jahrhunderts erhellt, zweifellos ein wertvolles Buch bleiben, inspiriert von den “alten Großen” wie Hotteterre und Chédeville…

Und ich zweifle nicht daran, dass Sie auf diesen Seiten, während Sie seinen Ratschlägen folgen, von Zeit zu Zeit ein paar Blicke spüren werden, die manchmal dunkel mit Kritik, manchmal funkelnd mit Ermutigungen über Ihren Übungen schweben…

Vielen Dank an Dich, Bernard, und an La Piposa!

Roland Delassus

Inhalt

  1. Introduction
  2. 1st Part
    1. The bagpipes, its different parts
    2. Instrument makers’ fingerings
    3. Holding the instrument
    4. ‘Continuous blowing’
      • 1st stage
      • 2nd stage
      • 3rd stage
    5. How to tune the drones…
    6. The right hand
      • Fabian
      • Paulo
      • Ma Première jig (1)
    7. Addition of the D, passing noises
      • Stéphane
      • Philippe
      • Dominique
    8. Staccato from above
      • Serge (1)
      • Gwénaëlle
    9. Vibrato
      • Le Pauvre Laboureur
    10. Addition of the E
      • Ma première jig (2)
      • La Première
      • Murray’s Welcome (1)
    11. The return to the low G
      • Serge (2)
      • Ma première jig (3)
      • J’ai du bon tabac (1)
      • Merryl
    12. The addition of the F
      • J’ai vu le loup, le renard et la belette (1)
      • Jack
      • Le loubard des couches (1)
    13. Addition of the high G
      • Marc
      • Octave (1)
    14. The attack of a note
      • Octave (2)
      • J’ai du bon tabac (2)
      • Murray’s Welcome (2)
      • Murray’s Welcome (3)
    15. Simple ornamentations from above
      • Octave (3)
      • Murray’s Welcome (4)
      • T’as bu Louis
      • Le loubard des couches (2)
      • Tribale bourrée (1)
      • La conscription (1)
      • La conscription (2)
    16. Simple ornamentations from below
      • Octave (4)
      • Murray’s Welcome (5)
      • La conscription (3)
      • Nicolas
    17. Separations from below
      • Pas d’été (1)
    18. When the returns ‘travel’…
      • Returns to the G
      • Pas d’été (2)
      • Returns to the low F, G, A and B
      • J’ai vu le loup, le renard et la belette (2)
      • Dis-moi donc, Suzon
      • Poteye Matelote
    19. The ‘picotage’
      • The ‘picotage’ (1): Attack from the note below then return to the G
        • Scottish Forcée (1)
        • Scottish Forcée (2)
      • The ‘picotage’ (2) : ‘barkings’
        • La Belle Isa
      • The ‘picotage’ (3): the end
        • Bourrée à Joseph
    20. A2, B2 and C2
      • Addition of the A
        • Chez Eliane et Henri
      • Addition of the B
        • Le loubard des couches (3)
      • Addition of the C
        • Mon Irlandaise
        • Cap Nistos
    21. The ‘roll’
      • Case No 1:
        • Fraher’s Jig (1)
      • Case No 2:
        • Fraher’s Jig (2)
      • Case No 3:
        • Rogha Liadroma (1)
      • Case No 4:
        • L’aviatrice
      • Case No 5:
        • Octave (5)
      • Case No 6:
        • Octave (6)
      • Case No 7:
        • Murray’s Welcome (6)
      • Case No 8:
        • Bourrée No 11
    22. F#, C#, G# and A# or Bb, Eb, Db and Gb
      • Addition of the F#
        • La fille du geôlier (1)
        • C’est peut-être ça l’amour!
        • Luksie over die hei (1)
        • Luksie over die hei (2)
        • Luksie over die hei (3)
        • Luksie over die hei (4)
      • Addition of the C#
        • Maculotte
        • Adieu voisin (1)
        • Adieu voisin (2)
      • Addition of the high Bb
        • Tribale bourrée (2)
        • La fille du geôlier (2)
      • Addition of the Bb2
        • Adieu Privas (1)
      • Addition of the Eb
        • J’en ai fait un bouquet pour porter à ma mie..
        • Neige
      • Addition of the Bb and Eb
        • Tribale bourrée (3)
        • Luksie over die hei (5), (6)
        • Luksie over die hei (7), (8)
        • Luksie over die hei (9), (10)
        • Luksie over die hei (11), (12)
      • Addition of the Bb, Eb and high Ab
        • Adieu Privas (2)
    23.   Good Bye!
  3. 2nd part
    1. Double ornamentations from above
      • Octave (7)
      • Murray’s Welcome (7)
    2. ‘Displaced’ double ornamentations from above
      • Octave (8)
    3. Triple ornamentations
      • Octave (9)
    4. ‘Displaced’ triple ornamentations
      • Twisted Fingers (1)
    5. Separating identical consecutive notes (2)
      • La Dérobée (1)
    6. Separating identical consecutive notes (3)
      The F-C-D
      • Scottish “L’Etienne”
      • Paddy’s Leather Breeches
    7. The F-C-D: attack of notes
      • James MacLellan’s Favourite (1)
    8. The “Birl”
      • James MacLellan’s Favourite (2)
      • Murray’s Welcome (8)
    9. New double ornamentation on the C
      • Twisted Fingers (2)
      • La Dérobée (2)
      • Murray’s Welcome (9)
    10. The Lemluath (or grip)
      • Murray’s Welcome (10)
    11. Goodbye!
  4. Origin of the pieces
  5. List of recordings
  6. Plan of a ‘student bagpipe’ by Remy Dubois
  7. Discography
  8. Recommended reading

Autor:in

Bernard Boulanger

Bernard Boulanger ist ein viel bewunderter Virtuose auf diesem Instrument. Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet er Anfänger in Nordfrankreich. Seine Musikschule “La Piposa” hat in den letzten Jahren eine Reihe hervorragender Musiker hervorgebracht und sich das hohe Ansehen, das sie in der französischen Dudelsack-Szene genießt, redlich verdient. Boulanger, der von Beruf Lehrer ist, hat mehr als 12 Jahre an diesem Buch gearbeitet. Es ist ihm gelungen, die Vielfalt der Spiel- und Verzierungstechniken systematisch zu beschreiben und zu erklären.