Dudelsack spielen

29,80 inkl. Mwst.

zzgl. Versand
Lieferzeit: sofort lieferbar

Lehrbuch für Dudelsäcke mit halbgeschlossener französischer Griffweise

Vorrätig

ISBN: 978-3-927240-59-9 Artikelnummer: BOD Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Dudelsack spielen wird durch dieses Lehrbuch für Dudelsäcke mit halbgeschlossener französischer Griffweise zu einer erlebbaren Kunst. Lange hat die Dudelsackszene auf ein solches umfassendes Werk gewartet, das in ganz Europa Anklang finden wird. Mit ihrer typischen französischen Griffweise gehören diese Dudelsäcke zu den beliebtesten ihrer Art – eine Klasse für sich neben den berühmten Highland Bagpipes.

Die musikalische Bandbreite entfalten

Das Lehrbuch “Dudelsack spielen” öffnet Türen zu einem musikalischen Spektrum, das weit über das herkömmlicher Dudelsäcke hinausgeht. Dank des großen Tonumfangs und der Chromatik dieser Instrumente eröffnen sich für den Musiker ungeahnte Ausdrucksmöglichkeiten. Vor allem in der Volks- und Tanzszene sind sie heute nicht mehr wegzudenken.

Bernard Boulanger: Ein Virtuose teilt sein Wissen

Bernard Boulanger, selbst ein anerkannter Meister seines Fachs, teilt in diesem Buch sein umfassendes Wissen. Seit über 20 Jahren unterrichtet er Schüler in Nordfrankreich und hat mit seiner Musikschule ‘La Piposa’ die französische Dudelsackszene maßgeblich geprägt. Über 12 Jahre hat Boulanger an dem Lehrwerk “Dudelsack spielen” gefeilt, um die Vielfalt der Spiel- und Verzierungstechniken systematisch und verständlich zu vermitteln.

Der Lehrplan: Vom Einsteiger zum Experten

Im ersten Teil des Buches werden alle grundlegenden Spieltechniken ausführlich erklärt. Eine Vielzahl an Übungen ermöglicht es den Lernenden, das Gelernte praktisch anzuwenden. Die ausgewählten Melodien führen den Musiker in “Dudelsack spielen” schrittweise zu einer tieferen musikalischen Verständnis.

Bernard Boulanger: Eine Persönlichkeit mit Einfluss

Bernard Boulangers Talent, das Tempo zu halten und gleichzeitig die Gruppe mit einem Blick zu leiten, ist beeindruckend. Seine Verbindung zum Tanz, seine Leidenschaft und Hingabe an die Dudelsackkunst sind in jeder Note spürbar. Über fast 15 Jahre entwickelte und perfektionierte er diese Lehrmethode, getestet durch Hunderte von Schülern seiner Ausbildungsstätte La Piposa.

Ein umfassender Guide für jeden Lernenden

Von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Techniken, dieses Buch eignet sich sowohl für Selbstlerner als auch als Unterstützung im Unterricht. Die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Musikern, Lehrern und Instrumentenbauern garantiert eine Lehrmethode, die in der Praxis bestens bewährt ist.

Entdecke die Welt der französischen Dudelsäcke

Entfalte Dein musikalisches Potenzial und tauche tief in die Welt der französischen Dudelsäcke ein. Mit diesem Buch an Deiner Seite wird jede Übungsstunde zu einer Bereicherung Deines musikalischen Weges. Die mitgelieferte Begleit-CD vertieft das Gelernte und bringt die feinen Nuancen des Spiels näher.

 “Dudelsack spielen” – Jetzt bist Du am Zug

Jeder ambitionierte Dudelsackspieler findet in diesem Lehrbuch einen unverzichtbaren Begleiter auf dem Weg zur Meisterschaft. Egal, ob Du gerade erst beginnst, Dudelsack zu spielen, oder Deine Fähigkeiten auf ein neues Niveau heben möchtest – dieses Buch bietet Dir das Rüstzeug für eine tiefe musikalische Entfaltung. Beginne jetzt Deinen Weg zur Meisterschaft und lasse Dich von Bernard Boulangers Expertise führen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,660 kg
ISBN-13 978-3-927240-59-9
GTIN 9783927240599
Seiten 156
Format A4
Produktform Buch
Produktsprache Deutsch

Vorwort

Nachdem ich mehr als 200 bals folk neben Bernard Boulanger sitzend mitgespielt habe, kann ich Ihnen versichern, der Mann hat es drauf! Ein Höllentempo, dazu ein samtweicher Fingersatz…, ein schneller Blick zur Seite – vorwurfsvoll, wenn wir unbeabsichtigt zu schnell wurden, vor Freude blitzend, wenn wir aufs Gratewohl Bourrées aneinanderhängten! Und erst seine Füße! Man muß es gesehen haben, wenn er dasitzt und zu den Stücken den Rhythmus stampft – beeindruckend! Bernard war, lange bevor er dieser exzellente Dudelsackspieler und -Lehrer wurde, ein ausgezeichneter Tänzer, und das spürt man!

Bernard ist eigensinnig! Fast 15 Jahre hat er an dieser Schule gearbeitet. Und um sicher zu gehen, daß seine Lehrmethode richtig ist, begnügte er sich nicht damit, das Diplom der Lehrbefähigung für traditionelle Musik zu erwerben, er schuf auch einen Ort des Lernens: La Piposa. Und an dieser Ausbildungsstätte von bisher ungefähr 500 jungen Musikern hat er Tag für Tag diese Dudelsackschule getestet, verbessert, korrigiert und schließlich vollendet. Es genügt, sich heute ein Konzert von La Piposa anzuhören, um das Ausmaß der geleisteten Arbeit zu ermessen.

Die schottischen und irischen “piper” haben schon lange ihre Schule, von nun an haben auch die Spieler der Dudelsäcke vom zentralfranzösischen Typ die ihrige. Die Lücke ist gefüllt, der mündliche Aspekt wird darunter jedoch nicht leiden, denn es liegt Bernard bei seinem Vorgehen als Musiker am Herzen, im Laufe seines Lehrwerks immer wieder daran zu erinnern, daß es jenseits genauer, systematischer und notwendiger Übungen nichts Besseres gibt als das tatsächliche Zusammenspiel mit anderen Musikern.

Die Dudelsackschule von Bernard Boulanger stellt als treuer Begleiter des jeweiligen Lehrers, Kursleiters, Schülers oder Kursteilnehmers zweifellos ein bedeutendes Werk dar, angeregt von den “großen Alten” wie Hotteterre oder Chédeville.

Und ich zweifle auch nicht daran, daß Sie beim Durcharbeiten der Seiten manchmal, während Sie gerade einem Ratschlag folgen oder sich in eine Übung vertieft haben, ein mißbilligendes oder auch ermutigendes Augenzwinkern bemerken werden…

Danke, Bernard und La Piposa!
Roland Delassus

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Teil 1
    1. Der Dudelsack und seine verschiedenen Bestandteile
    2. Die Fingersätze der Instrumentenbauer
    3. Die Haltung des Instruments
    4. Das fortwährende Blasen
      • erster Schritt
      • zweiter Schritt
      • dritter Schritt
    5. Das Stimmen der Bordune
    6. Die rechte Hand
      • Fabian
      • Paulo
      • Ma première jig (1)
    7. Das D, Übergangsgeräusche
      • Stéphane
      • Philippe
      • Dominique
    8. Die Détachés von oben
      • Serge (1)
      • Gwénaëlle
    9. Das Vibrato
      • Le pauvre laboureur
    10. Das E
      • Ma première jig (2)
      • La première
      • Murray’s Welcome (1)
    11. Der Rappel des tiefen G
      • Serge (2)
      • Ma première jig (3)
      • J’ai du bon tabac (1)
      • Merryl
    12. Das F
      • J’ai vu le loup, le renard et la belette (1)
      • Jack
      • Le loubard des couches (1)
    13. Das hohe G (G2)
      • Marc
      • Octave (1)
    14. Die Vorschlagsnote
      • Octave (2)
      • J’ai du bon tabac (2)
      • Murray’s Welcome (2)
      • Murray’s Welcome (3)
    15. Einfache Verzierungen von oben
      • Octave (3)
      • Murray’s Welcome (4)
      • T’as bu, Louis
      • Le loubard des couches (2)
      • Tribale bourrée (1)
      • La conscription (1)
      • La conscription (2)
    16. Einfache Verzierungen von unten
      • Octave (4)
      • Murray’s Welcome (5)
      • La conscription (3)
      • Nicolas
    17. Die Détachés von unten
      • Pas d’été (1)
    18. Wenn die Rappels “auf Reisen gehen” …
      • Rappels auf das G
      • Pas d’été (2)
      • Rappels auf das tiefe F, das G, das A und das H
      • J’ai vu le loup, le renard et la belette (2)
      • Dis-moi donc Suzon
      • Poteye matelote
    19. Die Picotage
      • Die Picotage (1): Vorschlag von unten und danach Rappel auf das G
      • Scottish forcée (1)
      • Scottish forcée (2)
      • Die Picotage (2): “Aboiements”
      • La belle Isa
      • Die Picotage (3): Schluss
      • Bourrée à Joseph
    20. Das A2, H2 und C2
      • Das A2
        • Chez Eliane et Henri
      • Das H2
        • Le loubard des couches (3)
      • Das C2
        • Mon Irlandaise
        • Cap Nistos
    21. Der “Roll”
      • Fall 1
        Fraher’s Jig (1)
      • Fall 2
        Fraher’s Jig (2)
      • Fall 3
        Rogha Liadroma (1)
      • Fall 4
        L’aviatrice
      • Fall 5
        Octave (5)
      • Fall 6
        Octave (6)
      • Fall 7
        Murray’s Welcome (6)
      • Fall 8
        Bourrée N° 11
    22. Das Fis, Cis, Gis, Dis und Ais oder B, Es, As, Des und Ges
      • Das Fis
        • La fille du geôlier (1)
        • C’est peut-être ça l’amour!
        • Luksie over die hei (1)
        • Luksie over die hei (2)
        • Luksie over die hei (3)
        • Luksie over die hei (4)
      • Das Cis
        • Maculotte
        • Adieu voisin (1)
        • Adieu voisin (2)
      • Das B
        • Tribale bourrée (2)
        • La fille du geôlier (2)
      • Das B2
        • Adieu Privas (1)
      • Das Es
        • J’en ai fait un bouquet, pour porter à ma mie…
        • Neige
      • Das B und das Es
        • Tribale bourrée (3)
        • Luksie over die hei (5), (6)
        • Luksie over die hei (7), (8)
        • Luksie over die hei (9), (10)
        • Luksie over die hei (11), (12)
      • Das B, Es und As2
        • Adieu Privas (2)
    23. Auf Wiedersehen!
  3. Teil 2
    1. Doppelte Verzierungen von oben
      • Octave (7)
      • Murray’s Welcome (7)
    2. Erweiterte doppelte Verzierungen von oben
      • Octave (8)
    3. Dreifache Verzierungen
      • Octave (9)
    4. Erweiterte dreifache Verzierungen
      • Twisted Fingers (1)
    5. Gleiche, aufeinanderfolgende Noten trennen (2)
      • La dérobée (1)
    6. Gleiche, aufeinanderfolgende Noten trennen (3): das F-C-D
      • Scottish “l’Étienne”
      • Paddy’s Leather Breeches
    7. Das F-C-D als Vorschlagnote
      • James Mac Lellan’s Favourite (1)
    8. Der “Birl”
      • James Mac Lellan’s Favourite (2)
      • Murray’s Welcome (8)
    9. Eine neue, doppelte Verzierung des C
      • Twisted Fingers (2)
      • La dérobée (2)
      • Murray’s Welcome (9)
    10. Der Lemluath (oder Grip)
      • Murray’s Welcome (10)
    11. Auf Wiedersehen!
  4. Herkunft der Musikstücke
  5. Liste der CD
  6. Bauplan “Übungsdudelsack”
  7. Diskographie
  8. Empfehlenswerte Bücher

Autor:in

Bernard Boulanger

Staatsdiplom als Lehrer traditioneller Musik (Titulaire du Diplôme d’Etat d’enseignement de musique traditionnelle); geb. 1956; Beruf Volksschullehrer; wohnhaft in Sailly sur la Lys / Pas de Calais.

Bernard begann in der letzten Grundschulklasse mit Volkstanz in der Amateurvereinigung von Boëseghem. Von der 6ème an (1. Klasse im franz. Collège) schickte ihn die Gruppe “Pacotins et des Pacotines” auf Tanzkurse in die Regionen, wo Volkstanz noch praktiziert wird: Berry, Auvergne, Bretagne … Die Beziehung zur Tanzgruppe von Pléhérel (Côte d’Armor) und regelmäßige Treffen mit ihr infizierten ihn mit dem Dudelsackvirus. Ein Ferienjob erlaubte es ihm, sich seinen ersten Dudelsack zu leisten, einen schottischen. Es folgten zwei Kurse B.A.S. (Bodadeg ar Sonerion) in St. Evarzec mit Bruno le Rouzic als Lehrer im zweiten Kurs. Dann, als die “Pacotins” sich den flämischen Tänzen zuwandten, machte Bernard einen Spielkurs in Neufchâteau bei Jean-Pierre Van Hees. Er wechselte das Instrument und ging auf den flämischen Dudelsack über; zuerst hatte er ein wenig verläßliches Instrument, was ihn dazu brachte, sich ein “richtiges” zu bestellen, einen Dudelsack von Remy Dubois.

Es folgte die Zeit mit “Chantefoire”, einer Tanzmusikgruppe, die 6 oder 7 Jahre in den Regionen Nord – Pas de Calais spielte. Darauf traf er “Le Grand Rouge” und Eric Montbel, es folgten Lehrgänge in Zentralfrankreich, die einen anderen Spielstil mit sich brachten und einen erneuten Wechsel des Dudelsacks zu einer “Béchonnet” von Bernard Blanc (14 pouces – Maß der Spielpfeife, d. h. Tonart A). Danach folgten die Gründung der Dudelsackvereinigung “Piposa”, die Übungsdudelsäcke und … das Lehrbuch.