Ouvre moi

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Melodien für Harfe und andere Instrumente – komponiert, gesammelt und arrangiert von Ange Hauck

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ISBN: 978-3-943060-22-5 Artikelnummer: OUV Kategorie: Schlagwörter: , ,

Beschreibung

In dieser neu erschienen Notensammlung hat Ange Hauck endlich einmal ihre Eigenkompositionen und Lieblingsstücke für Harfe und andere Instrumente niedergeschrieben. Da sie in der Regel auswendig spielt, sind ihre z.T. sehr beliebten Stücke endlich in Notenform verfügbar.

Eine Begegnung, die zur Inspiration wurde

Im Laufe der Jahre hat sie nicht nur Melodien, die ihr hier und da begegnet sind, für die Harfe arrangiert. Wie bei einem Töpfchen, in das man zu viel hineingießt, ist beim „Köcheln“ auch immer wieder „etwas übergelaufen“, und so entstanden aus musikalischen Ideen neue Stücke.

Den stärksten Impuls gab ihr die Begegnung mit dem walisischen Triple-Harp-Spieler Robin Huw Bowen und seiner Musik. Sie war wie „elektrisiert“ und wusste, dass sie diese Musik in ihrem Leben nie mehr missen wollte. Robin wurde ein Lehrer und lieber Freund. Seinen Einfluss auf Anges Musik kann man zwar an etlichen Punkten konkret benennen, jedoch waren seine Musik und sein Stil insgesamt stark prägend.

Eine vielseitige Sammlung

In diesem Buch finden sich, neben bekannten Eigenkompositionen von Ange auch zahlreiche traditionelle Stücke aus Wales, die von ihr wunderbar arrangiert wurden. Alle Melodien wurden mit Akkordangaben und Anmerkungen notiert.

Von traditionell bis modern

Ange Haucks “Ouvre Moi” ist eine Einladung, die Welt der Harfenmusik zu erkunden – von traditionellen walisischen Melodien bis hin zu modernen Eigenkompositionen. Dieses Buch bietet eine breite Palette musikalischer Stilrichtungen und Techniken, die den Spieler inspirieren und herausfordern werden.

Ein Werk der musikalischen Freundschaft

Dieses Buch ist auch ein Zeugnis der musikalischen Freundschaft und Zusammenarbeit, geprägt durch die Begegnung mit Robin Huw Bowen und die Unterstützung von Musik-Kollegen und Freunden. “Ouvre Moi” ist ein Gesprächsanreger zwischen allen, die die Faszination der Harfe erleben oder erlebbar machen wollen.

Ein praktisches und inspirierendes Lehrbuch

Mit Akkordangaben und Anmerkungen zu jedem Stück lädt Ange Hauck dazu ein, die Melodien nach eigenem Geschmack und Fähigkeiten zu interpretieren. Die Sammlung dient nicht nur als Lehrbuch, sondern auch als Inspirationsquelle für Musiker, die die Vielfalt der Harfenmusik entdecken möchten.

“Ouvre Moi” ist eine musikalische Reise, die die Tür zu neuen und alten Welten der Harfenmusik öffnet. Tauche ein in die musikalische Welt von “Ouvre Moi” und lasse dich von der Vielfalt und Schönheit der Melodien für Harfe und andere Instrumente inspirieren.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,240 kg
Seiten 52
Format A4
Produktsprache Deutsch
GTIN 9783943060225

Vorwort

In diesem Buch wollte ich meine Lieblingsstücke niederschreiben, sie festhalten in „materialisierter“ Form. Denn da ich alles auswendig spiele, waren meine Stücke bisher nur„Schall und Rauch“ gewesen.

Im Laufe der Jahre habe ich nicht nur Melodien, die mir hier und da begegnet sind, für die Harfe arrangiert. Wie bei einem Töpfchen, in das man zu viel hineingießt, ist beim „Köcheln“ auch immer wieder „etwa sübergelaufen“, kamen mir musikalische Ideen, sind neue Stücke entstanden.

Den stärksten Impuls gab mir die Begegnung mit dem walisischen Triple-Harp-Spieler Robin Huw Bowen und seiner Musik. Ich war „elektrisiert“ und wusste, dass ich ihn in meinem Leben nie mehr missen wollte. Und so wurde er mir ein Lehrer und sehr lieber, enger Freund.

Seinen Einfluss auf meine Musik kann ich zwar an etlichen Punkten konkret benennen, jedoch haben mich seine Musik und sein Stil insgesamt stark geprägt.

In diesem Buch finden sich daher einige traditionelle Stücke aus Wales, die ich selbst arrangiert habe.

Auch meine Erfahrungen mit Bordun-Musik und Bal Folk haben mein Harfen-Repertoire bereichert. So kamen viele Tanzmelodien hinzu und ich versuche immer, durch das Arrangement dem jeweiligen Tanz den rechten Rhythmus zu geben, der in die Füße geht und die Melodie zum Tanzen bringt.

Tanzstücke sind oft kurz und werden x-mal durchgespielt. Das ist in der Notation nicht eigens markiert, sei hier aber als übliche Praxis erwähnt. Auch werden oft mehrere Melodien zu einem Set verbunden.

Bei einigen Stücken biete ich einen “Schluss” an, der nach mehrmaligem Durchspielen des Stücks einen schönen Abschluss bildet.

Für Begleitinstrumente sind Harmonie-Bezeichnungen notiert. Ich habe mich für die internationale Schreibweise entschieden, bei der der deutsche „H“-Akkord als „B“ erscheint. Das deutsche „B“ ist als „Bb“ notiert.

Als Orientierung bei der Einschätzung des Schwierigkeitsgrades der Stücke sind in der Fußzeile kleine Harfen-Symbole zu sehen,von ein bis drei Harfen. Aber die Übergänge sind hier fließend und die Wahrnehmung subjektiv.

Zugunsten der besseren Lesbarkeit habe ich auf Fingersätze verzichtet – auch, weil diese Sammlung kein Lehrbuch ist.

Möglich geworden ist dieses Buch nur durch die tatkräftige und unermüdliche Unterstützung durch meinen lieben Freund und Musik-Kollegen Keith Macdonald, der mit unendlicher Geduld und Akribie meine handschriftlichen Noten in Capella setzte. Ich kann ihm nicht genug danken dafür – sowie für viele Jahre musikalische Anregung, Inspiration und Bereicherung.

Und nicht zuletzt danke ich von Herzen auch Michael Hofmann, ebenfalls ein sehr lieber langjähriger Freund, der mit seiner Ermutigung, Geduld und Beharrlichkeit und auch tatkräftiger Hilfe aus meinen Ideen letztendlich dieses Buch hat entstehen lassen.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß und frohes Entdecken!

Ange Hauck, im August 2021

Inhalt

  1. An Dro
  2. Arnolds Dreher
  3. Kleine Improvisation
  4. Blue Morning
  5. Tiefsee
  6. Blatt im Wind
  7. Dazwischen
  8. Laridées Avril/Mai
  9. Mazurka Blue
  10. Schneeglöckchenspitzen
  11. Kalte Sonne – Gelbe Sonne
  12. Schaukel
  13. ZZ
  14. Wales Jigs: The Hidden Jig / Gwyr Pen-dref
  15. Rondeau Merci Grand-père
  16. Rondeau en chaîne
  17. Ouvre Moi
  18. Dans Leon
  19. Schwinsluhnis
  20. Alte Katt
  21. Branlou
  22. L ́aio de rotso
  23. Egan’s Polka
  24. Gathering Peascods
  25. I Live Not Where I Love
  26. Glan Meddwdod Mwyn
  27. Merch Megan – Wyres Megan
  28. Cassandra
  29. Schwartzbrün Maidele / Lilo / Lantana
  30. Meillionen
  31. Quem a omagen da virgen
  32. Nun will der Lenz uns grüßen

Autor:in

Ange Hauck

Weil ich bereits mit anderthalb Jahren „Schneeflöckchen“ trällern konnte, hielt man mich für musikalisch. (Die Tonbänder meiner Oma als Beweismaterial dürftenallerdings nicht mehr existieren.) Und so war schon im Kindergarten die obligatorische Blockflöte mein erstes Instrument.

Meine Schulzeit wurde später durch zehn freudlose Jahre am Klavier geprägt. Im„musischen Gymnasium“ (das Kind war ja musikalisch!) lernte ich, was Kadenzen sind und wie man sie „umkehrt“. – Aber nicht, wofür man sie eigentlich braucht.

Das dämmerte mir jedoch, als ich anfing, mir von Freundinnen Gitarren-Akkorde abzugucken und mit ihnen – ja: auch am Lagerfeuer – das damals beliebte Repertoire zu schmettern.

Country-Sendungen auf „AFN“ waren schon die erste Horizont-Erweiterung. Noch wusste ich nicht, dass es eine Welt jenseits davon gibt.

Der Funke sprang über, als ich die traditionelle irische Musik kennenlernte. Ein Urlaubs-Mitbringsel: Eine Tin-Whistle. Sie wurde mir zum Schlüssel zu einer endlich beglückenden Entdeckungsreise hin zu „meiner“ Musik, der traditionellen Musik Europas.

Studium und neue Freundes kreise traten in mein Leben – und ich geriet in die „Bordun-Szene“: Drehleiern, Dudelsäcke und Nyckelharpa – was für eine Fülle an Verlockungen und welche Wunderwelten an Musik und interessanten Menschen!

Festivals, Musikertreffen, Kurswochenenden, Bal Folk…

Dudelsäcken und Drehleiern lernte ich im Handumdrehen ihre Töne zu entlocken und hätte es Kilometergeld gegeben für Kurbelumdrehungen, hätte ich reich werden können.

„Bordun-Musik-Viren“ hatte ich mir ja schon reichlich eingefangen. Da schlug das„Harfen-Virus“ zu. Eine Freundin zeigte auf den VHS-Katalog und fragte: „Schau mal, da gibt’s einen Harfen-Kurs. Interessiertdich das?“

Kurz darauf stand eine Leih-Harfe bei mir und dem Kurs folgte ein zweiter. Und ein Vierteljahr später gehörte mir die schönste aller Harfen. Vor mir lag nun eine ganze Welt an Harmonie-Möglichkeiten und ich tauchte ein.

Und so waren die unschönen Zeit mit Klavier und Kadenzen doch nicht ganz für die Katz’ gewesen.

Ja – Drehleier und Dudelsäcke haben eine starke Faszinationskraft und geben mir nach wie vor sehr viel. Aber die Harfe hat mein Leben „vollständig“ gemacht: Ganz neu, ganz anders und noch erfüllter. Es ist zu einer nie endenden „Reise“ geworden.