Jouer de la Cornemuse

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Lehrbuch für französische Dudelsäcke mit halbgeschlossener Griffweise in französischer Sprache (mit Begleit-CD) von Bernard Boulanger

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ISBN: 978-2-9514343-0-1 Artikelnummer: BOF Kategorie: Schlagwörter: , , ,

Beschreibung

„Jouer de la Cornemuse“ ist nicht einfach nur ein Lehrbuch für den französischen Dudelsack – es ist ein Meilenstein in der Welt der Dudelsackmusik. Verfasst von Bernard Boulanger, einem Virtuosen und leidenschaftlichen Lehrer, bietet es eine umfassende Einführung in die Welt der halbgeschlossenen Griffweise. Inklusive einer Begleit-CD tauchst Du in die französische Dudelsackkunst ein, bereichert durch Boulangers jahrzehntelange Erfahrung.

Ein dringend benötigtes Lehrwerk

Die Dudelsackszene hat lange auf ein umfassendes Lehrbuch gewartet, das die speziellen Techniken und die musikalische Bandbreite der beliebten französischen Dudelsäcke abdeckt. Dieses Instrument, bekannt für seinen großen Tonumfang und seine Chromatik, bietet Musiker*innen unendliche Ausdrucksmöglichkeiten – besonders in der Tanzszene ein unverzichtbares Werkzeug.

Bernard Boulanger: Ein Lehrer aus Leidenschaft

Bernard Boulanger, der Autor, ist weit mehr als nur ein Musiker. Er ist ein Pädagoge mit Herz und Seele, der in seiner Musikschule La Piposa bereits unzählige Talente hervorgebracht hat. Seine persönlichen Erfahrungen, kombiniert mit einer tiefen Leidenschaft für die Musik, machen dieses Buch zu einem unvergleichlichen Lernmittel.

Über 20 Jahre Erfahrung in Buchform

Über zwei Jahrzehnte hat Boulanger daran gearbeitet, sein Wissen und seine Techniken in das Buch „Jouer de la Cornemuse“ fließen zu lassen. Das Ergebnis ist eine detaillierte, systematische Anleitung zum Erlernen des Dudelsacks, von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Techniken. Die Begleit-CD mit 99 Übungstiteln verstärkt das Lernerlebnis durch praktische Hörbeispiele.

Lernen mit System

„Jouer de la Cornemuse“ teilt sich in zwei Teile: Der erste fokussiert sich auf die Grundlagen, während der zweite Teil fortgeschrittene Verzierungstechniken und die Umsetzung bekannter schottischer Verzierungen behandelt. Durch die logische Struktur eignet es sich sowohl für das Selbststudium als auch für den Unterricht.

Erfahrung trifft Innovation

Die Dudelsäcke mit halbgeschlossener Griffweise erfreuen sich seit über 50 Jahren großer Beliebtheit in Europa. Die einzigartige Bauweise ermöglicht einen chromatischen Tonumfang und einen harmonischen Klang, der perfekt mit anderen Instrumenten harmoniert. Das Buch „Jouer de la Cornemuse“ ist somit ein unverzichtbarer Ratgeber für jede:n Musiker:in, der diese Kunst erlernen möchte.

Eine Hommage an die musikalische Vielfalt

Bernard Boulanger teilt nicht nur sein umfassendes Fachwissen, sondern auch seine Leidenschaft für den Tanz und die Musik. Das Buch ist eine Einladung, über die technischen Aspekte hinaus die Freude am gemeinsamen Musizieren zu entdecken und zu erleben.

Dein Schlüssel zur Meisterschaft auf dem Dudelsack

„Jouer de la Cornemuse“ ist weit mehr als ein Lehrbuch; es ist eine Brücke zu unentdeckten musikalischen Horizonten. Mit Bernard Boulangers Expertise und dem umfangreichen Wissen, das in diesem Buch steckt, hast Du alles, was Du brauchst, um die Kunst des französischen Dudelsacks zu meistern. Von den grundlegenden Techniken bis hin zu fortgeschrittenen Spielweisen – dieses Buch begleitet Dich auf jedem Schritt Deiner musikalischen Reise. Hol Dir jetzt Dein Exemplar und beginne, die faszinierende Welt der Dudelsackmusik zu erkunden.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,640 kg
Zolltarifnummer

49019900

Seiten

156

Vorwort

Nachdem ich mehr als 200 bals folk neben Bernard Boulanger sitzend mitgespielt habe, kann ich Ihnen versichern, der Mann hat es drauf! Ein Höllentempo, dazu ein samtweicher Fingersatz…, ein schneller Blick zur Seite – vorwurfsvoll, wenn wir unbeabsichtigt zu schnell wurden, vor Freude blitzend, wenn wir aufs Gratewohl Bourrées aneinanderhängten! Und erst seine Füße! Man muß es gesehen haben, wenn er dasitzt und zu den Stücken den Rhythmus stampft – beeindruckend! Bernard war, lange bevor er dieser exzellente Dudelsackspieler und -Lehrer wurde, ein ausgezeichneter Tänzer, und das spürt man!

Bernard ist eigensinnig! Fast 15 Jahre hat er an dieser Schule gearbeitet. Und um sicher zu gehen, daß seine Lehrmethode richtig ist, begnügte er sich nicht damit, das Diplom der Lehrbefähigung für traditionelle Musik zu erwerben, er schuf auch einen Ort des Lernens: La Piposa. Und an dieser Ausbildungsstätte von bisher ungefähr 500 jungen Musikern hat er Tag für Tag diese Dudelsackschule getestet, verbessert, korrigiert und schließlich vollendet. Es genügt, sich heute ein Konzert von La Piposa anzuhören, um das Ausmaß der geleisteten Arbeit zu ermessen.

Die schottischen und irischen „piper“ haben schon lange ihre Schule, von nun an haben auch die Spieler der Dudelsäcke vom zentralfranzösischen Typ die ihrige. Die Lücke ist gefüllt, der mündliche Aspekt wird darunter jedoch nicht leiden, denn es liegt Bernard bei seinem Vorgehen als Musiker am Herzen, im Laufe seines Lehrwerks immer wieder daran zu erinnern, daß es jenseits genauer, systematischer und notwendiger Übungen nichts Besseres gibt als das tatsächliche Zusammenspiel mit anderen Musikern.

Die Dudelsackschule von Bernard Boulanger stellt als treuer Begleiter des jeweiligen Lehrers, Kursleiters, Schülers oder Kursteilnehmers zweifellos ein bedeutendes Werk dar, angeregt von den “großen Alten” wie Hotteterre oder Chédeville.

Und ich zweifle auch nicht daran, daß Sie beim Durcharbeiten der Seiten manchmal, während Sie gerade einem Ratschlag folgen oder sich in eine Übung vertieft haben, ein mißbilligendes oder auch ermutigendes Augenzwinkern bemerken werden…

Danke, Bernard und La Piposa!
Roland Delassus

Inhalt

  1. Introduction
  2. 1ère partie
    1. La cornemuse, ses différents constituantsc
    2. Doigtés des luthiers
    3. Tenue de l’instrument
    4. Le « Souffle continu »
      • 1ère étape
      • 2ème étape
      • 3ème étape
    5. Accorder les bourdons…
    6. La main droite
      • Fabian
      • Paulo
      • Ma première jig
    7. Apport du RÉ, bruits de passages
      • Stéphane
      • Philippe
      • Dominique
    8. Les détachés par le dessus
      • Serge
      • Gwénaëlle
    9. Le vibré
      • Le pauvre laboureur
    10. Apport du MI
      • Ma première jig
      • La première
      • Murray’s welcome
    11. Le rappel au SOL grave
      • Serge
      • Ma première jig
      • J’ai du bon tabac
      • Merryl
    12. Apport du FA
      • J’ai vu le loup, le renard et la belette
      • Jack
      • Le loubard des couches
    13. Apport du SOL
      • Marc
      • Octave
    14. L’attaque d’une note
      • Octave
      • J’ai du bon tabac
      • Murray’s welcome
      • Murray’s welcome
    15. Ornementations simples par le dessus
      • Octave
      • Murray’s welcome
      • T’as bu Louis
      • Le loubard des couches
      • Tribale bourrée
      • La conscription
      • La conscription
    16. Ornementations simples par le dessous
      • Octave
      • Murray’s welcome
      • La conscription
      • Nicolas
    17. Les détachés par le dessous
      • Pas d’été
    18. Quand les rappels « voyagent »…
      • Rappels au SOL
      • Pas d’été
      • Rappels au FA grave, SOL, LA et SI
      • J’ai vu le loup, le renard et la belette
      • Dis-moi donc Suzon
      • Poteye matelote
    19. Le picotage
      • Le picotage: Attaque par dessous de la note puis rappel au SOL
      • Scottish forcée
      • Scottish forcée
      • Le picotage: «Aboiements»
      • La belle Isa
      • Le picotage: Fin
      • Bourrée à Joseph
    20. LA, SI et DO
      • Apport du LA
      • Chez Eliane et Henri
      • Apport du SI
      • Le loubard des couches
      • Apport du DO
      • Mon Irlandaise
      • Cap Nistos
    21. Le roll
      • Cas No 1:
        • Fraher’s jig
      • Cas No 2:
        • Fraher’s jig
      • Cas No 3:
        • Rogha Liadroma
      • Cas No 4:
        • L’aviatrice
      • Cas No 5:
        • Octave
      • Cas No 6:
        • Octave
      • Cas No 7:
        • Murray’s welcome
      • Cas No 8:
        • Bourrée No 11
    22. FA#, DO#, SOL#, RÉ# et LA# ou SIb, MIb, LAb, RÉb et SOLb
      • Apport du FA#
        • La fille du geôlier
        • C’est peut-être ça l’amour!
        • Luksie over die hei
        • Luksie over die hei
        • Luksie over die hei
        • Luksie over die hei
      • Apport du DO#
        • Maculotte
        • Adieu voisin
      • Apport du SIb
        • Tribale bourrée
        • La fille du geôlier
      • Apport du SI2b
        • Adieu Privas
      • Apport du MIb
        • J’en ai fait un bouquet, pour porter à ma mie…
        • Neige
      • SIb et MIb
        • Tribale bourrée
        • Luksie over die hei
        • Luksie over die hei
        • Luksie over die hei
        • Luksie over die hei
      • SIb, MIb et LA2b
        • Adieu Privas
    23. Au revoir !
  3. 2ème partie
    1. Ornementations doubles par le dessus
      • Octave
      • Murray’s welcome
    2. Ornementations doubles par le dessus « décalées »
      • Octave
    3. Ornementations triples
      • Octave
    4. Ornementations triples « décalées »
      • Twisted fingers
    5. Séparer des notes identiques consécutives
      • La Dérobée
    6. Séparer des notes identiques consécutives
      • Le FA-DO-RÉ
        • Scottish «L’Etienne»
        • Paddy’s leather breeches
    7. Le FA-DO-RÉ: attaques de notes
      • James Mac Lellan’s Favourite
    8. Le birl
      • James Mac Lellan’s Favourite
      • Murray’s welcome
    9. Nouvelle ornementation double du DO
      • Twisted fingers
      • La Dérobée
      • Murray’s welcome
    10. Le lemluath (ou grip)
      • Murray’s welcome
    11. Au revoir !
  4. Origine des morceaux
  5. Liste des enregistrements
  6. Plan d’une « cornemuse d’étude » de Remy Dubois
  7. Discographie
  8. Ouvrages conseillés

Autor:in

Bernard Boulanger

Staatsdiplom als Lehrer traditioneller Musik (Titulaire du Diplôme d’Etat d’enseignement de musique traditionnelle); geb. 1956; Beruf Volksschullehrer; wohnhaft in Sailly sur la Lys / Pas de Calais.

Bernard begann in der letzten Grundschulklasse mit Volkstanz in der Amateurvereinigung von Boëseghem. Von der 6ème an (1. Klasse im franz. Collège) schickte ihn die Gruppe “Pacotins et des Pacotines” auf Tanzkurse in die Regionen, wo Volkstanz noch praktiziert wird: Berry, Auvergne, Bretagne … Die Beziehung zur Tanzgruppe von Pléhérel (Côte d’Armor) und regelmäßige Treffen mit ihr infizierten ihn mit dem Dudelsackvirus. Ein Ferienjob erlaubte es ihm, sich seinen ersten Dudelsack zu leisten, einen schottischen. Es folgten zwei Kurse B.A.S. (Bodadeg ar Sonerion) in St. Evarzec mit Bruno le Rouzic als Lehrer im zweiten Kurs. Dann, als die “Pacotins” sich den flämischen Tänzen zuwandten, machte Bernard einen Spielkurs in Neufchâteau bei Jean-Pierre Van Hees. Er wechselte das Instrument und ging auf den flämischen Dudelsack über; zuerst hatte er ein wenig verläßliches Instrument, was ihn dazu brachte, sich ein “richtiges” zu bestellen, einen Dudelsack von Remy Dubois.

Es folgte die Zeit mit “Chantefoire”, einer Tanzmusikgruppe, die 6 oder 7 Jahre in den Regionen Nord – Pas de Calais spielte. Darauf traf er “Le Grand Rouge” und Eric Montbel, es folgten Lehrgänge in Zentralfrankreich, die einen anderen Spielstil mit sich brachten und einen erneuten Wechsel des Dudelsacks zu einer “Béchonnet” von Bernard Blanc (14 pouces – Maß der Spielpfeife, d. h. Tonart A). Danach folgten die Gründung der Dudelsackvereinigung “Piposa”, die Übungsdudelsäcke und … das Lehrbuch.

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