Pelgen Tunes – Vol. 1

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80 neue Melodien für Dudelsack, Drehleier, Geige, Flöte etc. mit Akkorden

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ISBN: 978-3-927240-96-4 Artikelnummer: PT1 Kategorie: Schlagwörter: , , , , ,

Beschreibung

Christoph Pelgen, bekannt für sein außergewöhnliches Talent und seine Leidenschaft für BalFolk und traditionelle Musik, präsentiert in “Pelgen Tunes – Vol. 1” eine beeindruckende Sammlung von 80 neuen Melodien. Dieser Band ist ein wahrer Schatz für alle, die die Kunst des Dudelsacks, der Drehleier, Geige, Flöte und ähnlicher Instrumente lieben und meistern wollen.

Musik, die verbindet

Die Melodien in diesem ersten Band spannen einen Bogen über ganz Europa bis zum Balkan und Bosporus. Sie enthalten eine reiche Auswahl an oft mehrstimmigen Stücken, die sowohl die Herzen der Musiker als auch der Zuhörer im Sturm erobern werden. Die Vielfalt der Kompositionen in “Pelgen Tunes – Vol. 1” macht sie zu einem unverzichtbaren Repertoire für Musiker, die nach frischem und vielseitigem Notenmaterial suchen.

Für jede Stimme und jedes Instrument

Obwohl speziell für Borduninstrumente wie Dudelsack und Drehleier komponiert, sind die Stücke so arrangiert, dass sie auf einer breiten Palette von Instrumenten gespielt werden können. Jede Melodie kommt mit Akkorden, was die Sammlung besonders flexibel und anpassbar für verschiedene musikalische Besetzungen und Niveaus macht.

Die Inspiration hinter der Musik

In seinem Vorwort teilt Christoph Pelgen persönliche Einblicke in seinen musikalischen Werdegang – von seinem ersten Dudelsack bis hin zu seiner Rolle als Kursleiter und Komponist. Seine Geschichte ist eine Inspiration für alle, die Musik nicht nur als Hobby, sondern als eine tiefgreifende Form des Ausdrucks betrachten. “Pelgen Tunes – Vol. 1” ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und Leidenschaft, eine Hommage an die traditionelle Musik und ihre zeitlose Schönheit.

Ein Aufruf zur Kreativität

Christoph Pelgen ermutigt Musiker, seine Kompositionen als Ausgangspunkt für eigene kreative Entdeckungen zu nutzen. Diese Sammlung ist mehr als nur Notenmaterial; sie ist eine Einladung zur musikalischen Reise, zum Experimentieren und zur Weiterentwicklung des eigenen musikalischen Ausdrucks. Pelgen betont die Bedeutung des Teilens und der musikalischen Gemeinschaft und wünscht sich, dass seine Melodien weit über die Seiten dieses Buches hinaus erklingen.

Entdecke “Pelgen Tunes – Vol. 1”

Mit “Pelgen Tunes – Vol. 1” erhältst Du nicht nur Zugang zu einer Welt voller neuer Melodien, sondern auch die Möglichkeit, Teil einer lebendigen Tradition zu werden. Christoph Pelgen teilt nicht nur seine Musik, sondern auch sein Herz und seine Seele mit jedem, der die Seiten dieses Bandes umblättert. Tauche ein in die faszinierende Welt der Bordunmusik und lass Dich von der Vielfalt und Schönheit der “Pelgen Tunes” inspirieren.

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,275 kg
ISBN-13 978-3-927240-96-4
GTIN 9783927240964
Seiten 104
Format A4
Produktform Buch
Zolltarifnummer 49019900

Vorwort

1988 bekam ich meinen ersten Dudelsack, eine Gaita galega, gebaut von Dieter Güttler aus alten Tischbeinen vom Sperrmüll. Damit fing alles an. Durch Dieter und Toni Weiler von meiner ersten Gruppe „Sans famille“ lernte ich die bretonische Folkmusik kennen- eine Offenbarung!

Die ersten Jahre habe ich v.a. neue Tunes von Schallplatten und Kassetten gelernt. Als ich 1990 zu der Tübinger Band La Marmotte gestoßen bin, fand ich meine musikalische Bestimmung. Ich hab den Musikern in Lautenbach und St. Chartier auf die Finger geschaut, wie ein Schwamm sog ich alles auf, war hingerissen von den melancholischen französischen Tanzmelodien, die mich tief berührten.

1994 fing ich an, Dudelsackunterricht zu erteilen. Durch das später erschienene Dudelsack Lehrbuch von Bernard Boulanger bekam ich die Gewissheit, bei meinen ersten Gehversuchen auf dem Dudelsack nicht alles falsch gemacht zu haben. Ohne jemals Unterricht genossen zu haben, hatte ich instinktiv die richtigen Lösungen gefunden, das auf Tonträgern Gehörte auf mein neues Instrument, eine Schäferpfeife von Andreas Rogge, zu übertragen. Endlich hatte ich Namen und Beschreibungen für diverse Verzierungstechniken.

Im Laufe der Jahre hat meine Schäferpfeife ein paar für mich sehr wichtige Ergänzungen bekommen: Ich kann die beiden Bordune von G auf A umstimmen, Klappen für Fis und As wurden nachträglich montiert. Gut auch, dass Andreas den kleinen Bordun mit Mittelteil gebaut hat, so habe ich die Möglichkeit, einen Quintbordun zu verwenden, den ich auf E umstimmen kann.

Ich begann die Möglichkeiten meines Instruments zu erforschen, welche Tonarten gehen, welche Musikstile lassen sich darauf interpretieren? Die Grenzen waren schnell gefunden, zu statisch ist das Diktat der Bordunmusik. Durch Stöpsel zum Verschließen der Bordune war ich aber in der Lage, die anderthalb Oktaven einigermaßen frei zu nutzen, solange eine harmonische Begleitung in Form von Akkordeon oder Gitarre… dabei war.

Seit Pfingsten 2004 leite ich nun regelmäßig Dudelsack- und Ensemblespielkurse und schreibe hierfür (sowie für CD Produktionen meiner Bands) eigene Tunes, die meine Schüler ermutigen sollen, sich mit ihrem Instrument intensiver auseinanderzusetzen, als nur Stücke in G oder C zu spielen.

Ich habe sehr davon profitiert, dass ich den alten Hasen auf die Finger schauen durfte, dass bereits lange vor mir Musiker Melodien komponiert haben, die immer noch gespielt werden und fühle mich nun aufgefordert, mein Können und meine Melodien mit in diesen Topf zu geben für künftige Musikergenerationen. Musik ist in meinem Verständnis dazu da, gespielt zu werden und die Zuhörer und Tänzer zu berühren, nicht um in copyrightgeschützten Archiven zu lagern und den Veranstaltern und performenden Bands das Leben schwer zu machen. In unserer Medienlandschaft ist eh kein Platz für diese Art von Musik, reich werden kann man damit nicht.

Meine Stücke sind somit komplett GEMA-frei und ich freue mich, wenn sie gespielt werden. Macht damit, was Euch gefällt, verändert sie, findet eigene Variationen und Harmonien…

Solltet Ihr ein Stück von mir auf Tonträger aufnehmen wollen, bitte ich lediglich um Nennung meines Namens und ein Belegexemplar der CD.

Für sonstige kommerzielle Nutzung (Film etc.) bedarf es einer Einwilligung meinerseits.

Und: Kopiert bitte diese Notensammlung nicht zur Weitergabe, da steckt ’ne Menge Arbeit drin.

Frohes Musizieren wünscht Euch
Euer Christoph

Inhalt

  1. Vorwort
  2. Anmerkungen zu den Tunes
  3. Introduction (englisch)
  4. Short notes on the tunes
  5. À l’assassin!
  6. Agatharied Mazurka
  7. Agatharied Schottisch
  8. Au debut
  9. Belted Galloways
  10. Birkengrün
  11. Bourrée à Christian et Corinna
  12. Brautmarsch
  13. Brensbach Bourrée
  14. Capitano
  15. Cardenal Mendoza
  16. Charlotte
  17. Comburg Marsch
  18. Crooked Alley’s Farewell
  19. Crux sacra sit mihi lux!
  20. Demain n’existe pas
  21. Der Lowwerhannes
  22. Fin de siècle
  23. Gee whiz!
  24. Geht e Männel
  25. Glendalough
  26. Gükili-Polka
  27. I Passaporti!
  28. I.E. 1802
  29. Ilka Walzer
  30. John Clayton’s Waltz
  31. Joli-coeur
  32. Junebug
  33. Katy’s Swing
  34. Keep fit!
  35. La bataille de Syracuse
  36. La Signora Dolce
  37. Le gâchis
  38. Le sonneur de cloches
  39. Le télébar de Nasbinals
  40. Le trouble-fête
  41. Les papillotes
  42. Les pâtissiers
  43. Lessingplatz
  44. Lietzensee Mazurka
  45. Lord Greystoke’s vengeance
  46. Los Mineros de Chile
  47. Magdalena
  48. Manigance
  49. Markt Wald Schottisch
  50. Matavenero
  51. Meine Augen sind müde geworden
  52. Melancholie
  53. Mère Barberin
  54. Miß Sara Sampson
  55. Morte-saison
  56. Mühlhausen Calypso
  57. Museler mes chiens!
  58. Ne gomzan ket brezhoneg mat
  59. Non Draco Sit Mihi Dux!
  60. Parricide
  61. Patatras!
  62. Pfingstwalzer
  63. Punctum saliens!
  64. Quincunx
  65. Quinta das Lágrimas
  66. Rémi
  67. Schneewitchen und die siebte Zwergin
  68. Scottish Latino
  69. Signor Vitalis
  70. Silvana
  71. Snademill
  72. Souvenir d’enfance
  73. Sudden life
  74. Taras Bulba
  75. The Lady to be sawn in half
  76. Triple C Schottisch
  77. Tyto alba
  78. valse aus der Palz
  79. Valse d’hiver
  80. Wings of an angel
  81. Yedi
  82. Zephyros
  83. Zerbino
  84. Zut 28!

Autor:in

Christoph Pelgen

Geb. 1967, aufgewachsen in Rheinhessen.

Mit 6 Jahren erster Musikunterricht (Flöte), gefolgt von Gitarre und Klarinette. Selbststudium von Dudelsack, Bombarde, Mandoline…

Zwischen Zivildienst und Schreinerlehre, 1989/90 auf der Suche nach dem eigenen Ich, einer gemeinsamen europäischen Kultur und der Musik, die mich fasziniert, zu Fuß unterwegs von der Südpfalz nach Santiago de Compostela auf dem Jakobsweg.

Danach Umzug nach Tübingen, wo ich seit Herbst 1990 in der Gruppe La Marmotte meine musikalische Familie gefunden habe.

Seit 1993 selbständiger Musiker, zahlreiche CD Produktionen, Auftritte als Dudelsackspieler beim Staatstheater Stuttgart, mit der Mittelalter-Rockband Adaro, mit Estampie und L’ham de foc, Dudelsacklehrer, Gründer der Wurmlinger Zupfkapelle Hilaritas und der 20er Jahre Band die Croonies, passionierter Notensammler und Ukulele-Enthusiast.

Durch das Studieren traditioneller Melodien jedweder Region die eigenen musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten zu finden ist mein erklärtes Ziel. Musik als Gefühl, nicht als Wettkampf – das bewegt mich.